Bilder und Berichte


Unsere Herren nutzten die schöne Herbstsonne um bei der Jubiläumsregatta des Ruderklub am Baldeneysee eine 9-KM-Runde im Doppelvierer zu absolvieren. Platz 22 bei immerhin 37 gestarteten Booten stimmte zufrieden.


Vereinsregatta im Gig-Doppelzweier und (Ab)Rudern zum Herbst 12.10.2019

Das Wetter legte die ein oder andere Regenpause ein und manchmal kam auch die Sonne durch. Das Abrudern war wieder mit einer kleinen Vereinsrtegatta verbunden, und 9 Ruderinnen und Ruderer trauten sich auch, im Gig-Doppelzweier gegeneinander und gegen die doch etwas unruhige Ruhr  anzutreten und um den Vereinsmeistertitel zu streiten. Wie immer wurde die Mannschaftszusammensetzung ausgelost, und weil ein Aktiver zwei mal ran musste (bei 5 Booten braucht man nämlich 10 Ruderer), war hinterher am Steg Improvisationstalent bei der Bootsbesetzung für den Endlauf gefragt. Anders als im letzten Jahr siegte dann nicht die älteste, sondern die jüngste Crew. Tobias, Klaus-Uwe und Steuerfrau Konstanze brachten ihr Boot vor Dietrich, Gunnar und Steuerfrau Inken ins Ziel. Etwas aber nicht weit abgeschlagen unser Oldie-Boot mit Guido, Lothar und Kurt an den Steuerseilen. Nachdem sich alle Wettkämpfer und auch die Streckenhelfer (Start- und Zielgericht) mit Brötchen und Kaffe gestärkt hatten, ging das sogenannte Abrudern über die Bühne. Der Erste Vorsitzende Josef würdigte am Steg die Erfolge der jüngeren und älteren Rennruderer und schickte dann die Boote noch einmal auf die Ruhr. Allerdings nicht zum letzten Mal in der Saison, sondern nur zum letzten mal an diesem Tage.


28./29.09.2019 Moselpokal und Jungen- und Mädchenregatta Mülheim

Auch wenn die Tage kürzer und das Wetter schlechter werden sind die Aktiven des HRV auf der Suche nach sportlichen Herausforderungen. Während die 4-kmLangestreckenregatta in Bernkastel-Kues die Älteren in das schöne Moseltal lockte, regattierten zeitgleich die Jugendlichen in Mülheim auf der unteren Ruhr.

 

Moselpokal

Der Grüne Moselpokal ist traditionell Anziehungspunkt für Ruderinnen und Ruderer aus der ganzen Republik und dem benachbarten Ausland. Aktive und ehemalige Weltklasseruderer sind ebenso gern zugast wie ambitionierte Spätberufene und Hobbyruderer. Unserem Fotografen Gunnar ist in diesem Jahr ein schöner Schnappschuss auf den Masters-Achter mit dem Weltmeister und Olympioniken Thomas Lange auf Vize-Schlag gelungen (s.o.).

 

Unsere Frauen und Männer waren allerdings in Gig-Doppelvierern unterwegs und schlugen sich achtbar. Wie im letzten Jahr konnte leider nur ein zweiter Platz im Männer-E-Vierer als beste Platzierung erzielt werden, immerhin im 9 Boote-Feld. Trotz gemeinsamer Trainingsfahrten auf der heimischen Ruhr blieben Jörg, Uwe, Guido und Steuerfrau Anke, verstärkt um Jürgen Böning vom RaB wieder ein paar Sekunden hinter dem RV Eltville. Im Männer-C-Vierer war Andreas Grund vom WSV Ennepetal mit dabei, an den Steuerseilen Sabine Vogt aus Wiesbaden. Auch wenn die Streckenzeit mit 17 Minuten 24 Sekunden deutlich schneller war als im Jahr zuvor, kam die Crew mit Peter, Uwe und Guido nicht über einen 9. Platz hinaus. Ebenfalls mit gleicher Platzierung wie im letzten Jahr verarbschiedeten sich Inken, Anke, Gunnar und Jörg mit Steuerfrau Daniela Bender aus Mainz im Mixed-D-Vierer von der Mosel. Ein sechster Platz von 16 gestarteten Booten ist aller Ehren wert und lässt noch Entwicklungspotential nach oben.

 

Jungen- und Mädchenregatta Mülheim

Für unsere jüngste Regattaruderin Hannah lief es leider nicht so gut. Kurz vor ihrem Start über 500 m wurde die Regatta  unterbrochen weil die Weiße Flotte auf der Regattastrecke unterwegs war. So hatte Hannah am Start nicht die volle Konzentration und ist beim 10. Schlag vom Rollsitz gerutscht. Den Rückstand, den sie nach Herstellung der Ruderbereitschaft hatte, konnte sie nicht mehr wett machen. Schade.

 

Jakob konnte sowohl auf der 3 km Langstrecke, als auch auf der 500 m Strecke im Junior A Einer zwei deutliche Siege einfahren. Bei den B-Junioren konnte Sam seinen Einer auf der Kurzstrecke nach mühsamen Start auch als erster über die Ziellinie bringen.
 
Max und Sam konnten im Doppelzweier auf der Kurzstrecke gewinnen. In diesem Rennen ging es etwas spandener zu als in den beiden oben beschriebenen Einer-Läufen. Erst ab 350 Metern konnte sich unser Zweier leicht absetzen und hatte im Ziel eine Länge Vorsprung. Nach dem Rennen gab es dann noch etwas Aufregung weil eine andere Mannschaft (letztlich erfolglos) gegen die Wertung Einspruch wegen Behinderung eingelegt hatte. Ob derartige Einsprüche bei Jungen- und Mädchenregatten, wenn die Aktiven auch beim Steuern noch Anfänger sind, einen sportlichen Wert haben, mag bezweifelt werden. Dass Max und Sam aber beim Steuern noch tatsächlich Nachholbedarf haben, zeigte sich bei der Langstrecke. Mit einer besseren Steuerleistung wäre auch die siegende Mannschaft schlagbar gewesen, so bleib nur Platz drei.
 
Im Rennen der Betreuer ging Tobias in Ermangelung eines zweiten Betreuers mit Max ins Rennen. Gegen reine Erwachsenenboote fehlte zuletzt aber das Stehvermögen und auch hier blieb es bei Bronze.

Ruhr-Wanderfahrt 23./24.09.2019


23.09.2019 DRV-Regatta Krefeld

Die DRV-Regatta in Krefeld ist vielfach ein Test für die Mannschaftsbildungen der kommenden Saison. Entsprechen groß ist somit die Konkurrenz. Lea und Toni starteten zwei Mal im Juniorinnen Doppelzweier, konnten aber nicht ganz den Kampf um den Sieg aktiv mitgestalten. Dennoch ist so eine große Regatta mit Albano-System und Streckenreportage immer eine Herausforderung und ein Erlebnis für jeden Athleten.


Bezirksmeisterschaften im Kraftdreikampf

132,5 Kilogramm beim Bankddrücken. Das ist schon eine stolze Leistung. Aber auch beim Kreuzheben und beim Kniebeugen konnte Uwe, der neben dem Rudern u.a. beim Fitnesskreis Witten Kraftdreikampf trainiert, seine Bestleistungen steigern.


Ruhrsprint in Witten - 13./14.07.2019

Beim Ruhr-Sprint in Witten machte die kleine Hannah ihre Sache sehr gut und konnte ihre drei Gegnerinnen aus Gelsenkirchen, Essen und Düsseldorf mit großem Vorsprung auf die hinteren Plätze verweisen. Dank guter Vorbereitung war das kein Problem. Flo und Hannah liefen die Strecke zunächst ab, bevor es ins Boot ging. Flo war aufgrund langer Regattaabstinenz allerdings entgangen, dass man in Witten nicht mit dem City-Roller neben der Strecke herfahren kann.

Ebenfalls in Witten auf der 500 m Strecke erfolgreich war Guido. Im Master Einer E (55+) gelangen ihm zwei Siege gegen Wolfgang aus Herne. "Dabei war das zweite Rennen wirklich grenzwertig," erklärt uns Guido, nachdem er eine Viertelstunde gebraucht hat, wieder zu Atem zu kommen. "Vom Start an haben wir beiden Veteranen uns einen Bord-an-Bord-Kampf geliefert. Kurz nach der Streckenhälfte hat der Schiedsrichter uns dann um ein Schwanenpaar, das auf der Ruhr flaniert hat, herum gelenkt. Ist schon komisch, wenn Du zu Deinem Gegener rüberschaust und zwischen den beiden Booten schwimmen zwei Schwäne, die Dich böse anfauchen." Zum Glück kann man auch mit über 60 noch schneller rudern, als Schwäne schwimmen können (wenn man trainiert). So konnte Guido auch dieses Rennen mit letztendlich 30 cm Vorsprung gewinnen.

Nicht ganz zufrieden war in diesem Jahr Julian. Er kam über hintere Ränge nicht hinaus.


Offene Deutsche Masters-Meisterschaften 28. bis 30.06.2019

Es war das Treffen der Ruder-Familie. Die Deutschen Großbootmeisterschaften wurden in Hamburg in diesem Jahr wieder mit den Masters-Meisterschaften und den Hochschulmeisterschaften ausgetragen. Diese hochklassige Veranstaltung besuchte Inken zum ersten Mal und konnte gleich mit zwei großen Erfolgen aufwarten. Im Einer der weiblichen Masters C (ü. 43) lieferte sie sich bis zur Streckenhälfte ein starkes Rennen mit den Ruderinnen aus Meißen und Neuruppin, erkannte aber dann, dass sie ganz vorn in den Titelkampf nicht mehr eingreifen konnte und sicherte auf den letzten Metern ihren dritten Platz gegen die Ruderinnen aus Waltrop und Greifswald ab. Am Ende stand die Bronzemedaille, mit lediglich drei Sekunden Rückstand auf den Silberrang.

Hochgemeldet in die jüngere Altersklasse B hatte zunächst neben Inken lediglich die Ruderin aus Hamburg. Am ersten Wettkampftag entschied sich die bei den Masters C auf den vierten Platz verwiesene Waltroperin, auch bei den B-Masters nachzumelden. Hier entbrannte sein packendes Rennen, bei dem Inken durch eine Unsauberkeit beim Ausheben für einige Augeblicke aus dem Tritt gekommen war. Diese Chance nutze die Waltroperin, sich einen kleinen Vorsprung zu errudern. Am Ende blieb für Inken die Vizemeisterschaft. Nur 2 Sekunden am Gold vorbeigeschrammt!


66. Essen-Kupferdreher Sprint-Regatta am 20.06.2019 - Regelmäßig besuchen wir die Regatta am Fronleichnamstrag in Essen. Über 400 Meter wird hier auf dem oberen Baldeneysee auf 4 Startbahnen um Sieg und Platzierung gekämpft. Unsere jungen und jung gebliebenen Ruderinnen und Ruderer lieferten sich einige spannende Rennen gegen Gegner aus ganz NRW. Insgesamt 5 mal hatten wir die Nase (oder besser gesagt den Bugball) ganz vorn: Antonia siegte im Juniorinnen-Einer B, Lea in dem der Altersklasse A. In der Klasse C, aber bei den Masters-Ruderinnen, brachte Inken ihr Boot als erste über die Ziel-Linie. Unser Männer-Team mit Klaus-Uwe, Jörg und Julian gewann im "Sonder-Dreier-Wettbewerb" und Guido siegte in Renngemeinschaft mit Wolfgang Popp vom RV Emscher im Masters-Doppelzweier F.


Regatta auf dem Biggesee am 25./26.05.2019

Die Trimmregatta auf dem Biggesee wurde in diesem Jahr etwas vorgezogen. Das Wetter spielte aber dennoch mit. Bei frühsommerlichen Temperaturen und leichtem Schiebewind gingen unsere Ruderinnen und Ruderer auf die 500 m lange Strecke. Tobias und Leon machten den Auftakt und siegten im Senior-Doppelzweier mit einer guten Länge Vorsprung. Max und Sam nahmen sich daran ein Beispiel und gewannen den Junior-Doppelzweier, Sam gewann zudem noch sein Einer-Rennen. Für Jakob blieb leider nur ein zweiter Platz. Überzeugen konnten auch unsere Juniorinnen. Antonia und Lea gewannen jeweils ihre Einer-Rennen souverän. Über gesunde körperliche Betätigungen in geselliger Runde, allerdings nicht über Siegermedaillen, konnten sich unsere erfahreneren Ruderinenn und Ruderer erfreuen.


Teilnahme an der Schiffsparade auf dem Rhein-Herne-Kanal

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World Rowing Indoor Chamionship 2019  - Jörg war für den Hattinger RV in Kalifornien dabei. Über 2000 Meter verbesserte Jörg seine persönliche Bestleistung auf 6.54,6 Min. Von 22 Startern aus aller Welt in der AK 55+ belegte er damit Rang 10.


Impressionen von der Ruder-Ergometer-Meisterschaft 02.02.2019. Herzlichen Glückwusnch zur Bronze-Medaille, Inken!


09.12.2019 - Nikolausregatta Kettwig.

Die Nikolausregatta in Essen Kettwig  konnte in diesem Jahr zwar durchgeführt werden, allerdings war sie sehr verregnet und die Aktiven hatten mit böigem Wind zu kämpfen. Hier zeigte sich wieder, dass "Rudern" ein Sport in der freien Natur ist; deshalb sind Ruderer und auch -rinnen so abgehärtet. Nun aber zur Regatta:

Wegen eines Krankheitsausfalles musste Guido kurzfristig noch mal die Besetzungen umstellen. So ging dann als erstes Boot unser Master-E-Doppelvierer auf die noch sehr aufgewühlte Strecke. Klaus-Uwe, Jörg, Guido und Martin aus Duisburg wurden von Anke durch die Wellen gesteuert und wurden in ihrer Klasse 2. Dann ging der Männer-Doppelvierer mit Bastian, Florian, Tobias und Daniel auf die 4 km lange Strecke. Auch hier war leider noch ein sehr starker Wind zu verzeichnen, sodass Inken ihre Männer "nur" auf den 4. Platz steuern konnte.

Platz 5, allerdings mit der schnellsten geruderten Zeit der Hattinger Boote, nämlich 18 Minuten und 20 sec, belegte anschließend der Master C Doppelvierer mit Peter, Carsten aus Duisburg und den Doppelstartern Klaus-Uwe und Guido, Stf. Anke.  Das beste Ergebnis lieferte dann unser Master-Mixed-Doppelvierer AK D ab. Jörg, Gunnar, Anke und Inken, und  Steuermann Daniel, dem hier bei doch anspruchsvoller Streckenführung eine gute Renn-Steuermann-Premiere gelang, konnten sich im 8 Boote-Feld immerhin als 2. platzieren.


Rhein-Marathon 06.10.2018: Mixed-Vierer holt Platz 5 auf dem Rhein

Gut 2 Stunden und 39 Minuten benötigten Anke, Inken, Gunnar und Jörg für die 42,4 Kilometer auf dem Rhein zwischen Leverkusen und Düsseldorf im Gig-Doppelvierer mit Steuermann. Von 14 Teams wurden sie damit immerhin 5. Ein sehr schönes Ergebnis bei einer Veranstaltung, die unseren Reckinnen und Recken sehr viel Spaß gemacht hat. Hattneggen bewies trotz seines Alters und der bauartbedingten Nachteile noch Rheintauglichkeit.


06.10.2018. Dietrich und Guido siegen bei der Vereinsmeisterschaft.

So war das nicht erwartet: Bei bestem Ruderwetter entschied die älteste Crew das Rennen im Gig-Doppelzweier über 500 Meter für sich. Nachdem Florian und Daniel einen Blitzstart hingelegt hatten und Moritz und Marco nur ganz knapp dahinter lagen, mussten Guido und Dietrich das Feld von hinten aufrollen. Bis zur Streckenmitte lagen dann alle drei Boote fast gleich auf und auf dem letzten Abschnitt konnten sowohl Guido und Dietrich, als auch Moritz und Marco an Flo und Daniel vorbeiziehen.


29.09.2018 Moselpokal:   Bei der Regatta auf der Mosel in Bernkastel-Kues war der Master-Gig-Doppelvierer des Hattinger RV  mit Rang zwei zufrieden.

Die Regatta um den Grünen Moselpokal lockt alljährlich Ruderer aus dem In- und Ausland nach Bernkastel-Kues. Über vier Kilometer wird in unterschiedlichen Boots- und Altersklassen um den Sieg gerudert. Mit dabei waren in diesem Jahr auch Ruderer des Hattinger RV.

Knapp an Platz eins vorbei ruderte der Master-Gig-Doppelvierer (55+) des Hattinger RV. Gemeinsam mit Dr. Jürgen Böning vom Ruderklub am Baldeneysee belegten Guido Lüning, Jörg Jeske, Klaus-Uwe Klobedantz und Steuerfrau Anke Feldmann-Völzke Platz zwei..

Der Hattinger Mixed-Vierer mit Anke Feldmann-Völzke, Inken Passe, Dr. Gunnar Ries, Jörg Jeske und Daniela Bender von der Mainzer RG am Steuer belegte Platz sechs bei immerhin 16 gestarteten Mannschaften. Rang neun 9 belegte der Männer-Vierer der Altersklasse C mit Lüning und Klobedantz, verstärkt um Peter Erke und Daniel Erlemann sowie Steuermann Alfred Schimmelpfennig vom Limburger RC.


01.09.2018 - DRV-Kurzstreckenregatta Limburg

Fast schon traditionell ist für unsere Rennaktiven der Besuch der 500 m Regatta in Limburg. Jörg, Klaus-Uwe und Guido ließen sich im Master-Gig-Doppelvierer 55 + wie zuvor von Anke steuern, hatten sich aber dieses Mal Verstärkung von Carsten Lebede vom Dusiburger RV ins Boot geholt. Gegen die RG Speyer war das aber auch dringend nötig, denn der von Uwe mit hoher Schlagzahl vorgegebene Startspurt brachte einen Vorsprung von einer Bootslänge, die zum Ende der Strecke langsam zusammenschmolz. Dank einer geschlossenen Energieleistung konnte unsere Crew den Sieg aber ins Ziel retten. Etwas andere Vorzeichen gab es bei Anke und Guido im Mixed Doppelzweier 55 +.  Nach schwachem Start hatten die beiden Mühe, an den Booten aus Offenbach und Limburg dranzubleiben, letztendlich gelang ihnen aber auf dem zweiten Streckenabschnitt eine Aufholjagd, welche mit Platz zwei (4/10 Sec. hinter den Erstplatzierten) belohnt wurde. Klaus-Uwe und Jörg versuchten sich dann noch einmal im zusammengewürfelten Master-Achter, konnten aber gegen die eingespielteren Mannschaften nicht viel ausrichten. Dennoch muss man gerade diesem Rennen eine große Beachtung schenken, denn in der Regel gelingt es höchstens auf internationalen Events, drei Achter der höheren Master-Alstersklasse auf die Strecke zu bringen. Hier leistet der Regattaveranstalter aus Limburg einen erstklassigen Beitrag zur Förderung von Masters-Wettkämpfen. Die nächste Limburger Regatta haben sichunsere Aktiven auch schon vorgemerkt.


Euromasters in München

Es war die größte Europäische Ruder-Regatta 2018 und Uwe, Jörg und Guido wollten nicht fehlen. Die Olympia-Regattastrecke war für 4 Tage in fester Hand der Ruderinnen und Ruderer über 26 Jahre. Jörg und Uwe waren einer Einladung kroatischer Altersklassenruderer gefolgt, Guido traute sich nach gesundheitsbedingter Trainingspause in Einer und Doppelzweier (mit Wolfgang aus Wanne-Eickel) auf die 1000 m lange Strecke. Siege konnten in durchweg international besetzten Läufen nicht mit an die Ruhr genommen werden, allerdings stand für unsere Männer von vornherein das olympische Prinzip im Vordergrund.  Bei grandiosen Witterungsbedingungen war für alle drei das Rudern auf dem kristallklaren Wasser der Regattabahn und das internationale Flair eine ausreichende Belohnung für die aufwendige Vorbereitung.


Regatten Offenbach (30.06. und 01.07.2018) und Bochum-Witten (07.07./08.07.2018)

Erstmals besuchte der Hattinger RV die DRV-Regatta in Offenbach. Inken, Julian und Guido konnten sich von der guten Atmosphäre auf dem Regattagelände in Offenbach-Bürgel überzeugen und testen, wie sich der Main so als Rennstrecke "macht". Siegreich war allerdings nur Guido im Einer-Rennen der Master F (ü.60). Dennoch hat es allen Spaß gemacht. In Bochum-Witten gelang dafür Julian ein eindrucksvoller Sieg im schweren Männer-Einer der LK I. Mit hoher Schlagzahl konnte er sich dem ärgsten Widersacher aus Hürth widersetzen.


Biggeseeregatta 2018 (23./24.06.) oder "Der Pannenklöpper bleibt in Hattingen".

Das Motto könnte lauten: Die Biggeseeregatta dauert 2 Tage und am Ende gewinnt der Hattinger RV den Pannenklöpper-Wanderpokal. Seit gut 20 Jahren vergibt der RC-Biggesee als Preis für das Männer-Rennen mit den meisten Meldungen den Pannenklöpper-Wanderpokal. Auch der Hattinger RV war mehrfach unter den Gewinnern dieses prestigeträchtigen Preises, seit 2015 wird der Pokal aber jedes Jahr ohne Unterbrechung von Tobias und Leon an die Ruhr geholt. Auch 2018 war es wieder soweit. Tobi und Leon traten im Doppelzweier an und hielten die Konkurrenz auf Abstand. Aber würde ihre Zeit auch reichen, gegen die Sieger der anderen Läufe und gegen den  RC Sorpesee zu bestehen? Zum Ende der Regatta verkündete das Zielgericht: "Die Hattinger gewinnen den Pokal mit 7/100stel Sekunden Vorsprung!" Hocherfreut nahm Florian stellvertretend für den HRV die Trophäe aus den Händen des Sportausschussvorsitzenden der Stadt Olpe entgegen. Aber auch andere Aktive des HRV warteten mit guten Leistungen auf. Jörg und Florian bewiesen im Master Doppelzweier ü. 43 knapp vor unserer Crew mit Gunnar und Daniel und dem Boot aus Ennepetal Stehvermögen und siegten im Schlußspurt. Für die meisten Siege sorgte aber unsere Nachwuchsfraktion. Im Jungen-Doppelvierer steuerte Lea ihre "Jungs" Marco, Jacob, Sam und Max als erste ins Ziel und Jacob schaffte zudem im Einer einen ebenso deutlichen Sieg wie Sam und Max im Doppelzweier.

Neben den Siegen gab es auch erfreuliche zweite Plätze, stellvertretend sei hier die Crew mit Inken, Dani, Bastian und Florian genannt.

Zum Ausklang der Regatta fand am Sonntag noch das Handicap-Rennen um das Blaue Band statt. Hier lag das beste Hattinger Boot am Ende genau auf dem Mittel-Platz. Guido und Klaus-Uwe mit Stf. Antonia erkäpften sich Platz 4, leider knapp an der Bierfaßtrophäe für Platz 3 vorbei. Im nächsten Jahr wird es sicher (noch) besser.

(Geniale Bildprodukte von Gunnar und Daniel. Launiger Text von Guido)


Fronleichnamsregatta Kupferdreh 2018: Wenn ein Nachbarverein zur Regatta einlädt, dann ist es für die Hattinger Ruderinnen und Ruderer Ehrensache, mit dabei zu sein. Dass es in diesem Jahr nicht nur beim "dabei sein ist alles" geblieben ist, hat unsere Teilnehmer (sichtlich) erfreut. Julian gelang auf der 400 m Strecke ein Sieg im Endspurt, zusammen mit Inken gelang den Beiden sogar in der offenen Mixed-Klasse im Doppelzweier ein souveräner Sieg im Vier-Boote-Feld. Verstärkt durch Uli aus Dormagen und Steuerfrau Wencke aus Ennepetal holten unsere Master-Männer Jörg, Klaus-Uwe und Guido im Gig-Doppelvierer ebenfalls Platz 1 und zum Abschluss sprinteten Jörg und Klaus-Uwe mit Julian im Gig-Doppeldreier zum Sieg.


Pfingstregatta Gießen: Julian macht es spannend. Alle Zieleinläufe waren denkbar knapp, ein Mal hat es mit 0,7 Sec. Vorsprung dann zum Sieg gereicht. Inken schlug sich bei ihrer ersten DRV-Regatta im Einer achtbar, kam aber über 2. Plätze nicht hinaus.


Anrudern 14.04.2018

Nach frostigen Wochen zu Jahresanfang war es endlich soweit: am Samstag, den 14.04.2018 startete der Hattinger Ruderverein offiziell in die Rudersaison 2018.

Bei strahlendem Sonnenschein nahmen 22 Aktive auf den Rollsitzen Platz; vom Renn-Einer bis zum gesteuerten Gig-Vierer waren die Bootsklassen vertreten. Sportwart Florian Wulff begrüßte SportlerInnen und Gäste und eröffnete von einem der Boote aus mit einer kleinen Ansprache die offizielle Rudersaison.

Die traditionelle Kaffeetafel im Bootshaus beendete diesen gelungenen Auftakt.

 

 

Frühjahrslangstrecke Rheine, 07.04.2018

Auch in diesem Jahr war die Trimmregatta in Rheine für einige regattainteressierte Hattinger eine Reise wert. Der zweite Vorsitzende Bastian ließ es sich nicht nehmen, den Bootstransport für unsere beiden Ruderinnen Anke und Inken und "ihre" 7 Männer durchzuführen. Komplettiert wurde die Mannschaft durch die Ruderkameraden Martin und Andreas aus Duisburg und Ennepetal.

Leider konnte in diesem Jahr kein Sieg für den Hattinger RV errudert werden, allerdings sprang für Uwe, Jörg, Martin und Andreas mit Stf. Anke im stark besetzten Master Vierer AK C ein zweiter Platz heraus. Eine Altersklasse höher ging dann die Crew mit Uwe, Jörg, Peter und Gunnar über die 4 KM. Hier wurden wir 7. von immerhin 9 Mannschaften und zum 6. betrug der Abstand auch nur fünf Sekunden. Unser Männer-Boot kam mit Julian, Leon, Tobias und Andreas leider nur auf dem 6. Platz ein und der Mixed Master Vierer (Inken, Anke und natürlich Uwe und Jörg) wurden 4.

Bericht G. Lüning, Bilder G. Ries

 


Neuer Vorstandsvorsitzender beim HRV

Am  16.3.2018 fand die gut besuchte jährliche Mitgliederversammlung des Hattinger Rudervereins statt.

In diesem Jahr stand die Neuwahl des Vorstandes an; Rüdiger Lippka, der 12 Jahre lang den Verein leitete und unter anderem die sehr erfolgreiche Regatta „Rudern gegen Krebs“ mit auf die Beine stellte, stand für den Vorstandsvorsitz nicht mehr zur Verfügung. Als sein Nachfolger wurde einstimmig Josef Stumpe zum neuen Vorsitzenden gewählt. Die übrigen Vorstandsmitglieder – Bastian Gesche als 2. Vorsitzender, Hans-Joachim Borgmann als Schatzmeister, Georg Engelkamp als Geschäftsführer, Florian Wulff als Sportwart- wurden im Amt bestätigt. Außerdem konnte neu Ute Werthmann als Leiterin des Festausschusses gewonnen werden, die ebenfalls einstimmig gewählt wurde.

Ziel des Vorstandes ist, das Rudern sowohl als Leistungs- als auch Breitensport stärker in der öffentlichen Aufmerksamkeit zu verankern und neue Interessenten für den Rudersport zu gewinnen.

 


Ergo-WM 17./18.2.2018

Alljährlich finden die Indoor-Rowing Weltmeisterschaften in den USA statt. Die Ruderer tauschen ihr Ruderboot mit einem Ruder-Ergometer und fahren virtuell die Titel in den unterschiedlichen Altersklassen aus. Für den Hattinger Ruderverein reiste Jörg mit dem Team Germany nach Virginia. Der 54 jährige Langstreckenspezialist ging sowohl über 2000 m, als auch in seiner "30 Minuten Paradedisziplin" an den Start. Hier gilt es, in 30 Minuten möglichst viele Meter zurückzulegen.
Und das gelang Jörg auch mit persönlichem Rekord ganz hervorragend. Angefeuert von Boris Orlowski, erruderte Jörg 8.107 Meter. Nur zwei USA Amerikaner schafften 16 bzw. 53 Meter mehr, während die nächstplatzierten Athleten aus Irland und Großbritannien mit rd. 7.800 Metern doch schon weit abgeschlagen waren. Bronze!!!
Beim folgenden 2000 m Rennen am nächsten Tag musste er allerdings den Anstrengungen des Langstreckenrennens Tribut zollen und kam als 21ster von immerhin 28 Startern aus Amerika, Peru, Chile, Irland, Großbritannien und Dänemark ins Ziel.

Vereinsmeisterschaft mit Abrudern und Bootstaufe

An einem goldenen Oktobertag erruderten Inken und Guido die Vereinsmeisterschaft. Im Finale setzten sie sich gegen Jörg und Konstanze sowie Klaus-Uwe und Doris durch. 

 

Nach dem Abrudern, das vom Vorsitzenden Rüdiger wieder mit einem Herbstgedicht eingeleitet wurde, fand die Taufe unseres Gig-Doppelvierers "Isenburg" statt. Ganz souverän vollzog Bendix die Taufe.


Kilometertag 2017 - 10.09.2017

Beim diesjährigen Kilometertag erruderten insgesamt 19 Ruderinnen und Ruderern 517 Kilometer. Bei trockenen, teils sonnigen aber stets windigen Witterungsbedingungen wurde Anke Gesamtsiegerin mit 43,6 Punkten und ebensovielen Kilometern. Zwei zweite Plätze errudernten mit 200 Metern mehr, also 43,8 Kilometern aber nur 40,05 (korrigierten) Punkten unsere Gäste aus Leverkusen, Jörg und Klaus-Uwe. Sie waren damit auch Sieger in der Männerklasse. Der einzige jugendliche Teilnehmer, Joe, kämpfte sich im Einer tapfer durch die Wellen und erruderte 15,7 Kilometer.

Zweite bei den Männern wurden Guido aus Köln und Guido aus Hattingen, mit jeweils 44,5 Kilometern und bei den Frauen errang Inken mit 38,65 Kilometern Silber.

Unsere Gäste erruderten zusammen übrigens 155 Kilometer, ihnen gebührt auch ein herzliches "Dankeschön" für die Bereicherung unserer Veranstaltung.

Nachdruck nur mit Genehmigung - G. Lüning


10.09.2017 Kilometertag - Ein Teilnehmerbericht

Für den Kilometertag hatten wir (Anke, Inken, Jörg, Klaus-Uwe, Gunnar, Guido und Guido) uns verabredet, motiviert durch unseren schönen (aber nur mittelerfolgreichen) Ragattatag in Limburg, gemeinsam etwas "aufzustellen". Bei 7 Aktiven war die Auswahl dann auf einen gesteuerten Gig-Doppelvierer und einen Renndoppelzweier gefallen, welche wir wechselweise besetzen wollten. Die Vorbereitung erfolgte dann beamtenmäßig akribisch mit Zeitwechselliste, Guido wollte möglichst alle gleich bevor- oder benachteiligen, denn ihm war ja bekannt, dass Florian mit ständig neuen Ideen bezüglich seiner Punktewertung aufwarten würde und man deshalb noch lange nicht Kilometrsieger oder -in ist, wenn man die meisten Kilometer gerudert hat. Gewechselt werden sollte am Hundewiesensteg und Mittagessen wurde gestrichen. Schade eigentlich. Wegen des zu erwartenden Stegandranges waren wir dann auch schon um 9.15 Uhr am HRV, um schon mal erste Boote an den Steg zu transportieren. Guido hatte in seiner übertriebenen Vorbereitungswut am Samstag extra eine Schneise in die Brombeerhecke geschnitten, damit auch Boote in Stegnähe gelagert werden konnten. Dieses erwies sich aber als überflüssig, denn es trudelten nur lansam und spärlich "Gegner" um die Kilometerkrone ein.

Nachdem wir dann den Bootswagen wieder zum Bootshaus gebracht hatten und uns überzeugen konnten, dass noch mindestens zwei weitere Mannschaften zustande kommen würden, verabschiedeten wir uns um 9.45 Uhr wieder Richtung Steg, denn die Kanuverleiher hatten sich auch schon unten gesammelt und wollten ebenfalls unseren steg zum Ablegen nutzen.

 

Mit Trinkflaschen, Müsliriegeln und ich glaube einem Butterbrot ausgestattet, ging es auf die Ruhr. Die erste Doppelzweiertour übernahmen Guido und Guido, die anderen ruderten im Cliff, pünktlich um 10.00 Uhr, los.  Der erste Boots-Wechsel war für 11.35 Uhr geplant. Bereits um 11.10 Uhr brachte Guido sowohl seinen Mitruderer als auch die Cliff-Besatzung in Unruhe, weil er seinen Zeitplan gefährdet sah und das auch kommunizierte. "Das schaffen wir nie bis 11.35 Uhr bis zum Hundesteg!". Haben wir dann auch nicht, aber um 11.36 Uhr konnten die Doppelzweierbesatzung ihr Boot aus dem Wasser heben und der Gig-Vierer anlegen. Der Wechsel dauerte dann 2 Minuten länger als geplant, was  bei der ersten Wende (weil Guido versuchte, durch alleiniges vorzeitiges Wenden die Zeit wieder rauszuholen) prompt zu Missstimmungen in der nun aus Gunnar, Inken, Anke und den beiden Guidos bestehenden Cliff-Mannschaften führte. Leider frischte der Wind ab ca. 11 Uhr auf, was den Doppelzweier dann nicht mehr ganz so schnell machte.

Mit einer kleinen Verspätung wurde  der zweite Wechsel angegangen. Gunnar und Inken hatten erfolgreich in der Vorwoche Doppelzweier geübt und machten im Cliff dann Platz für Klaus-Uwe und Jörg. Der Master-Vierer hatten geplant,  diese letzte "Schicht" als Trainings-Vorbereitung für die Regatta in Bernkastel zu nutzen. Aber irgendwie kamen wir gar nicht vorwärts. Auf Guidos Hinweis: "Wir sind ja (nur) genau so schnell, wie die erste Mixed-Besetzung!", erklärte Klaus Uwe folgerichtig: "Du hast auch bei der ganzen Planung nicht den Erschöpfungseffekt berücksichtigt."  Das kann sein, denn während wir in den ersten beiden Schichten zusammen rd. 30 Kilometer zurücklegten, kamen Inken und Gunnar bei der letzten Schicht im Doppelzweier nur auf gute 8 Kilometer und die Vierer-Mannschaft auf 13 Kilometer. In unserer 7er-Crew haben wir dann in 5 Stunden fast 300 Kilometer zusammengerudert. Immerhin über 42 Kilometer pro Kopf, wobei, bedingt durch die unterschiedlichen Geschwindigkeiten der beiden Boote die Spanne zwischen 38,7 und 44,5 Kilometern lag.

Alle 7 waren, trotz körperlicher Blessuren, mit diesem Kilometertag rundum zufrieden.

Das Ganze war aber auch super gut organisiert!

Nachdruck nur mit Genehmigung - G. Lüning


August 2017- Trainingsfahrt auf dem Rhein

Die Vorbereitung zu Regatten muss nicht immer auf der heimischen Ruhr stattfinden. Guido, Inken und Anke (alle drei im Mittelschiff) machten auf Einladung von Jörg und Uwe eine Tour in die Kölner Altstadt. Allerdings ohne Landgang. ;-)

Bild: Gunnar Ries

Nachdruck nur mit Genehmigung - G- Lüning


08./09.07.2017 Ruhr-Sprint Bochum/Witten

So sehen Sieger aus. Ein spannendes Rennen fuhr Guido beim Ruhr-Sprint über 500 m in Witten. In der Altersklasse Master-E verwies er seine Konkurrenten aus Herne und Koblenz im Endspurt auf die Plätze. "Vor 42 Jahren bin ich zum ersten Mal bei dieser Regatta, damals noch über 1000 m, gestartet und immer noch begeistert von der familiären Atmosphäre dort  und der schönen Strecke," meint Guido. "Wenn es dann noch zum Sieg reicht, ist meine Teilnahme im folgenden Jahr schon fest eingeplant." Leider ist es trotz zweier Starts bei einem Sieg geblieben, denn am Sonntag ließ sich einer der Gegner des Vortages, Wolfgang aus Wanne-Eickel, nicht überrumpeln.  Mit Schlagzahl 38 sprinteten die beiden älteren Herren unter hauptsächlich aus lautstarken "Wolfgang, Wolfgang" bestehenden Anfeuerungsrufen (auch der dritte Mitstreiter im Lauf hieß Wolfgang) Bord-an-Bord die letzten 120 Meter Richtung Ziel. Letztendlich fehlten Guido wenige Meter, Silber ist aber auch nicht schlecht.

Nachdruck nur mit Genehmigung - G. Lüning


Biggesee-Regatta - 10./11.06.2017

Zum 40. Male hatte der RC Biggesee zu seiner kombinierten Kurz- und Langstreckenregatta eingeladen. Der Hattinger RV war in diesem Jahr mit Daniel, Leon, Tobias, Guido und den beiden Steuerdamen Anke und Jenny mit dabei. Die Ausbeute der heimischen Ruderer, teilweise ergänzt um die Ruderkameraden aus Leverkusen, waren mit zweiten und dritten Plättzen bis zu dem Zeitpunkt, als Leon Rienermann und Tobias Will in das Geschehen eingriffen, durchschnittlich.
Tobi und Leon waren im Männer-Doppelzweier in den letzten beiden Jahren bei der Kurzstrecke über 500 m siegreich und hatten eine der begehrtesten Trophäen der Regatta, den Pannenklöpper-Wanderpreis gewinnen können. In diesem Jahr starteten gleich 10 Mannschaften in dieser Klasse und die Hattinger hatten in ihrem Lauf schwer zu kämpfen. Das Boot aus Ennepetal schob sich auf den letzten 150 Metern immer näher an die Hattinger heran, konnte aber mit einer halben Sekunde auf Platz 2 verwiesen werden. Dank des harten Bord-an-Bord-Kampfes der beiden führenden Boote war diese Rennabteilung dann auch die schnellste, sodass der Wanderpreis an die Ruhr ging.
Am Sonntag gönnten sich dann Petra, Daniel, Peter, Bernd und Guido einen schöne Drei-Runden-Tour über den malerischen Biggesee. Es wurden viele Boote überholt und nur wenige waren schneller, aber wie immer, kam es letztendlich nur auf das Teilnehmen an.
Nachdruck nur mit Genehmigung - G. Lüning

01.04.2017: Die Langstreckenregatta in Rheine war für einige Ruderinnen und Ruderer idealer Anlass, sich einem intensiveren Training zu unterziehen. So starteten zwei Hattinger Doppelvierer und  zwei Doppelvierer mit Hattinger Beteiligung an einem schönen Frühjahrstag in Rheine.

Zunächst ruderten Petra, Angela, Gunnar und Guido mit Stf. Anke in der Mixed-Altersklasse E. Nach einer Beinahekollision mit einem falschfahrenden Vierer musste unsere Crew nach rund 1000 Metern für zwei Schrecksekunden eine Pause einlegen, dann ging es aber mit Schlagzahl 26 weiter und die 4 km lange Strecke konnte ohne weitere Zwischenfälle bewältigt werden. Mit einer Zeit von 20 Minuten und 55 Sekunden belegte unser Boot Platz 4 von 5 Startern in dieser Altersklasse. Noch etwas schneller ruderte unsere etwas jüngere Mixed-Mannschaft in der Altersklasse D. Anke, Inken, Lothar und Peter, Stf. Petra absolvierten die Strecke in 20 Minuten und 44 Sekunden, belgten in ihrer Alterskalsse aber nur Platz 5.

Im Master Doppelvierer ging dann Guido mit den Ruderkameraden aus Leverkusen und Dormagen, Klaus-Uwe, Jörg und Uli, gesteuert von Anke noch einmal an den Start. Diese Crew belegte in der AK E mit einer sehr passablen Zeit von 18 Minuten und 16 Sekunden Platz 3 von immerhin 8 Booten. Petra war dann als einzige Hattinger Starterin siegreich. Sie steuerte die Renngemeinschaft Hattingen, Leverkusen, Köln und Limburg in der AK D zum Sieg (siehe unten letztes Bild).

Nachdruck nur mit Genehmigung - G. Lüning


04.12.2016 Nikolausregatta Kettwig

Nach langem intensiven Üben war es soweit: Das erste Dezemberwochenende stand vor der Tür und lockte traditionell wieder viele Ruderinnen und Ruderer an die Ruhr. Zum "Saisonabschlussrennen" ging es über 4 Kilometer und der Hattinger RV war dieses Mal mit zahlreichen Aktive vertreten.

Über 180 Boote waren in den unterschiedlichen Altersklassen auf die Strecke gegangen. Letztendlich konnten alle Hattinger zufrieden sein. Einen schönen Erfolg erzielte dabei unser Männer Vierer mit Julian, Philipp, Tobias und Leon. In 17:58 Minuten ruderten sie im 10 Boote-Feld auf Rang 4. Im Masters-Mixed Vierer AK D wurden Angela, Anke, Lothar und Florian bei 7 Booten immerhin 6. und das, obwohl Florian ganz kurzfristig als Krankheitsvertretung einspringen musste. Für Ruderer, die erst in diesem oder im vorigen Jahr das Rudern begonnen hatten, war eine "Anfänger"-Klasse ausgeschrieben. Hier wurden Jenny, Inken, Daniel und Peter in der Klasse Masters-Mixed AK B von 6 Booten 4. Im Masters-Doppelvierer der Männer AK C belegten Florian und Bastian mit den Ruderkameraden aus Leverkusen, Jörg und Klaus-Uwe ebenfalls Platz 4. An den Steuerseilen zeigten in diesem Jahr Anke, Jenny und Philipp abwechselnd ihr Können.

Die Rückmeldungen einiger "Nikolaus-Ruderer", die schon die Termine für die folgenden Regatten wissen wollten, läßt vermuten, dass es den Teilnehmern wieder einmal Spaß gemacht hat. Darum werden weitere Aktionen rechtzeitig für eine angemessene Vorbereitung hier auf der Homepage oder am "Schwarzen Brett" angekündigt. Allgemeine Auskünfte gibt Guido selbstverständlich auf Anfrage auch vorher.

(Bilder: Gunnar Ries)


Vereinsregatta und Abrudern

Zunächst stand die Vereinsregatta, bei der auch in diesem Jahr die Vereinsmeister im Gig-Doppelzweier ausgefahren wurden, auf dem Programm. 7 Mannschaften stellten sich dem Starter und Rennleiter Julian Schenk. In diesem Jahr wurde ein neues System zur Zusammenstellung der Mannschaften erprobt. Es ergaben sich dann auch bereits in den Vorläufen sehr knappe Zieleinläufe (siehe auch Foto oben), was für die Ausgewogenheit des Los-System sprach, denn es mussten vom 14 jährigen Kinder-Ruderer bis zum über 60 jährigen Breitensportler alle gerecht "untergebracht" werden. Vereinsmeister wurden dann Lea Backhaus und Leon Rienermann mit Steuerfrau Antonia Steinmaurer. Um den zweiten Platz gab es einen harten Bord-an-Bord-Kampf, dessen Ausgang mit dem bloßen Auge nicht ausgemacht werden konnte. Darum heißen 2016 die beiden zweitplatzierten Mannschaften Lukas Reusch/Peter Erke, Stm. Joe Riedel und Jakob /Tobias Will, Stm. Julian Schenk.

Zum Anschließenden Abrudern schickte der Vorsitzende Rüdiger Lippka drei Vierer und einen Dreier auf die Ruhr, im spätherbstlich gewandten Toten Arm trug er den Ruderern und den zahlreich anwesenden Gästen den "Herbsttag"  von Rainer Maria Rilke vor.

Beim anschließenden Kaffeetrinken wurden nicht nur die Vereinsmeister geehrt, sondern es erhielt auch Dieter Ueberhorst das Wanderruderabzeichen des DRV zum 25sten Male.

(Bilder Gunnar Ries)


03.09.2016 - Regatta Limburg

500 m lang ist die Regattastrecke der Limburger-Ruderregatta auf der Lahn. Die idyllische Umgebung unterhalb der Lubentiuskirche in Dietkirchen wäre auch für so manche Wanderfahrt geeignet. Anke und Guido versuchten hingegen, hier zum ersten Mal gemeinsam im Master-Mixed-Doppelzweier eine DRV-Regatta zu bestreiten. Gegen weitaus (renn-)erfahrenere Gegner aus Limburg/Eschwege und Offenbach war die Zielsetzung von vornherein nur "halbwegs mithalten"! Das hat dann aber sehr gut geklappt. 5 Sekunden betrug der Rückstand auf den Sieger, 3 Sekunden auf das zweitplatzierte Boot. Der Zweite Vorsitzende Bastian Gesche äußerte sich dann nach dem Rennen auch so: "Das sah bei Dir technisch sehr gut aus, Anke... oder sogar bei Euch beiden, Guido."

Leider verpassten Guido und Anke (an den Steuerseilen) in Renngemeinschaft mit den Ruderkameraden aus Ennepetal und Leverkusen (Andreas,  Klaus-Uwe und Jörg) auch im Master-Gig-Doppelvierer einen Sieg und wurden 2.


Kilometertag am 28.08.2016

Bei sonniger, teilweise windiger Witterung fand unser diesjähriger KM-Tag statt.

Mit 33,5 Kilometern gewann bei den Jugendlichen Marco Fischer. Bei den Männern teilten sich  Christof Nel und Lothar Will mit jeweils 32,5 km den 1. Platz. Als siegreiche Frauen schafften jeweils 26 km: Heidi Borgböhmer, Konstanze Niemeyer und Christine Steinmaurer erfreuten sich über ihre Siegerurkunden.

Die stolze Gesamtbilanz des km-Tages waren insgesamt 468 Kilometer, die zwischen 10 und 15 Uhr errudert wurden.

 


20.08.2016: Auf Anregung der Ruderkameraden aus Leverkusen besuchten Anke, Jenny und Guido die Clubregatta des Rudervereins Siegburg. Neben Kaffee, Kölsch, Grillware und Kuchen gab es auch frei vereinbarte Rennen. Jenny und Anke siegten im Mixed-Gig-Vierer mit Jörg und Uwe aus Leverkusen. Den Männer Gig Vierer mit Guido, Jörg, Uwe und Markus steuerte Jenny zum Sieg.


23.-26.06.2016: Matthias Fischer wird im Doppelvierer Deutscher U-19 Meister. Herzlichen Glückwunsch!

09.-11.07.2016: Bei der Junioren-Europameisterschaft in Litauen gewinnt Matthias Fischer im Doppelvierer Silber!

25.-28.08.2016: Matthias wird im Doppelvierer Vize-Junioren-Weltmeister in Rotterdam!