Bilder und Berichte

Vereinsmeisterschaft mit Abrudern und Bootstaufe

An einem goldenen Oktobertag erruderten Guido und Inken die Vereinsmeisterschaft. Im Finale setzten sie sich gegen Jörg und Konstanze sowie Klaus-Uwe und Doris durch. Nach dem Abrudern wurde unser neuer Gig-Doppelvierer auf den Namen Isenburg getauft.


Kilometertag 2017 - 10.09.2017

Beim diesjährigen Kilometertag erruderten insgesamt 19 Ruderinnen und Ruderern 517 Kilometer. Bei trockenen, teils sonnigen aber stets windigen Witterungsbedingungen wurde Anke Gesamtsiegerin mit 43,6 Punkten und ebensovielen Kilometern. Zwei zweite Plätze errudernten mit 200 Metern mehr, also 43,8 Kilometern aber nur 40,05 (korrigierten) Punkten unsere Gäste aus Leverkusen, Jörg und Klaus-Uwe. Sie waren damit auch Sieger in der Männerklasse. Der einzige jugendliche Teilnehmer, Joe, kämpfte sich im Einer tapfer durch die Wellen und erruderte 15,7 Kilometer.

Zweite bei den Männern wurden Guido aus Köln und Guido aus Hattingen, mit jeweils 44,5 Kilometern und bei den Frauen errang Inken mit 38,65 Kilometern Silber.

Unsere Gäste erruderten zusammen übrigens 155 Kilometer, ihnen gebührt auch ein herzliches "Dankeschön" für die Bereicherung unserer Veranstaltung.

Nachdruck nur mit Genehmigung - G. Lüning


10.09.2017 Kilometertag - Ein Teilnehmerbericht

Für den Kilometertag hatten wir (Anke, Inken, Jörg, Klaus-Uwe, Gunnar, Guido und Guido) uns verabredet, motiviert durch unseren schönen (aber nur mittelerfolgreichen) Ragattatag in Limburg, gemeinsam etwas "aufzustellen". Bei 7 Aktiven war die Auswahl dann auf einen gesteuerten Gig-Doppelvierer und einen Renndoppelzweier gefallen, welche wir wechselweise besetzen wollten. Die Vorbereitung erfolgte dann beamtenmäßig akribisch mit Zeitwechselliste, Guido wollte möglichst alle gleich bevor- oder benachteiligen, denn ihm war ja bekannt, dass Florian mit ständig neuen Ideen bezüglich seiner Punktewertung aufwarten würde und man deshalb noch lange nicht Kilometrsieger oder -in ist, wenn man die meisten Kilometer gerudert hat. Gewechselt werden sollte am Hundewiesensteg und Mittagessen wurde gestrichen. Schade eigentlich. Wegen des zu erwartenden Stegandranges waren wir dann auch schon um 9.15 Uhr am HRV, um schon mal erste Boote an den Steg zu transportieren. Guido hatte in seiner übertriebenen Vorbereitungswut am Samstag extra eine Schneise in die Brombeerhecke geschnitten, damit auch Boote in Stegnähe gelagert werden konnten. Dieses erwies sich aber als überflüssig, denn es trudelten nur lansam und spärlich "Gegner" um die Kilometerkrone ein.

Nachdem wir dann den Bootswagen wieder zum Bootshaus gebracht hatten und uns überzeugen konnten, dass noch mindestens zwei weitere Mannschaften zustande kommen würden, verabschiedeten wir uns um 9.45 Uhr wieder Richtung Steg, denn die Kanuverleiher hatten sich auch schon unten gesammelt und wollten ebenfalls unseren steg zum Ablegen nutzen.

 

Mit Trinkflaschen, Müsliriegeln und ich glaube einem Butterbrot ausgestattet, ging es auf die Ruhr. Die erste Doppelzweiertour übernahmen Guido und Guido, die anderen ruderten im Cliff, pünktlich um 10.00 Uhr, los.  Der erste Boots-Wechsel war für 11.35 Uhr geplant. Bereits um 11.10 Uhr brachte Guido sowohl seinen Mitruderer als auch die Cliff-Besatzung in Unruhe, weil er seinen Zeitplan gefährdet sah und das auch kommunizierte. "Das schaffen wir nie bis 11.35 Uhr bis zum Hundesteg!". Haben wir dann auch nicht, aber um 11.36 Uhr konnten die Doppelzweierbesatzung ihr Boot aus dem Wasser heben und der Gig-Vierer anlegen. Der Wechsel dauerte dann 2 Minuten länger als geplant, was  bei der ersten Wende (weil Guido versuchte, durch alleiniges vorzeitiges Wenden die Zeit wieder rauszuholen) prompt zu Missstimmungen in der nun aus Gunnar, Inken, Anke und den beiden Guidos bestehenden Cliff-Mannschaften führte. Leider frischte der Wind ab ca. 11 Uhr auf, was den Doppelzweier dann nicht mehr ganz so schnell machte.

Mit einer kleinen Verspätung wurde  der zweite Wechsel angegangen. Gunnar und Inken hatten erfolgreich in der Vorwoche Doppelzweier geübt und machten im Cliff dann Platz für Klaus-Uwe und Jörg. Der Master-Vierer hatten geplant,  diese letzte "Schicht" als Trainings-Vorbereitung für die Regatta in Bernkastel zu nutzen. Aber irgendwie kamen wir gar nicht vorwärts. Auf Guidos Hinweis: "Wir sind ja (nur) genau so schnell, wie die erste Mixed-Besetzung!", erklärte Klaus Uwe folgerichtig: "Du hast auch bei der ganzen Planung nicht den Erschöpfungseffekt berücksichtigt."  Das kann sein, denn während wir in den ersten beiden Schichten zusammen rd. 30 Kilometer zurücklegten, kamen Inken und Gunnar bei der letzten Schicht im Doppelzweier nur auf gute 8 Kilometer und die Vierer-Mannschaft auf 13 Kilometer. In unserer 7er-Crew haben wir dann in 5 Stunden fast 300 Kilometer zusammengerudert. Immerhin über 42 Kilometer pro Kopf, wobei, bedingt durch die unterschiedlichen Geschwindigkeiten der beiden Boote die Spanne zwischen 38,7 und 44,5 Kilometern lag.

Alle 7 waren, trotz körperlicher Blessuren, mit diesem Kilometertag rundum zufrieden.

Das Ganze war aber auch super gut organisiert!

Nachdruck nur mit Genehmigung - G. Lüning


August 2017- Trainingsfahrt auf dem Rhein

Die Vorbereitung zu Regatten muss nicht immer auf der heimischen Ruhr stattfinden. Guido, Inken und Anke (alle drei im Mittelschiff) machten auf Einladung von Jörg und Uwe eine Tour in die Kölner Altstadt. Allerdings ohne Landgang. ;-)

Bild: Gunnar Ries

Nachdruck nur mit Genehmigung - G- Lüning


08./09.07.2017 Ruhr-Sprint Bochum/Witten

So sehen Sieger aus. Ein spannendes Rennen fuhr Guido beim Ruhr-Sprint über 500 m in Witten. In der Altersklasse Master-E verwies er seine Konkurrenten aus Herne und Koblenz im Endspurt auf die Plätze. "Vor 42 Jahren bin ich zum ersten Mal bei dieser Regatta, damals noch über 1000 m, gestartet und immer noch begeistert von der familiären Atmosphäre dort  und der schönen Strecke," meint Guido. "Wenn es dann noch zum Sieg reicht, ist meine Teilnahme im folgenden Jahr schon fest eingeplant." Leider ist es trotz zweier Starts bei einem Sieg geblieben, denn am Sonntag ließ sich einer der Gegner des Vortages, Wolfgang aus Wanne-Eickel, nicht überrumpeln.  Mit Schlagzahl 38 sprinteten die beiden älteren Herren unter hauptsächlich aus lautstarken "Wolfgang, Wolfgang" bestehenden Anfeuerungsrufen (auch der dritte Mitstreiter im Lauf hieß Wolfgang) Bord-an-Bord die letzten 120 Meter Richtung Ziel. Letztendlich fehlten Guido wenige Meter, Silber ist aber auch nicht schlecht.

Nachdruck nur mit Genehmigung - G. Lüning


Biggesee-Regatta - 10./11.06.2017

Zum 40. Male hatte der RC Biggesee zu seiner kombinierten Kurz- und Langstreckenregatta eingeladen. Der Hattinger RV war in diesem Jahr mit Daniel, Leon, Tobias, Guido und den beiden Steuerdamen Anke und Jenny mit dabei. Die Ausbeute der heimischen Ruderer, teilweise ergänzt um die Ruderkameraden aus Leverkusen, waren mit zweiten und dritten Plättzen bis zu dem Zeitpunkt, als Leon Rienermann und Tobias Will in das Geschehen eingriffen, durchschnittlich.
Tobi und Leon waren im Männer-Doppelzweier in den letzten beiden Jahren bei der Kurzstrecke über 500 m siegreich und hatten eine der begehrtesten Trophäen der Regatta, den Pannenklöpper-Wanderpreis gewinnen können. In diesem Jahr starteten gleich 10 Mannschaften in dieser Klasse und die Hattinger hatten in ihrem Lauf schwer zu kämpfen. Das Boot aus Ennepetal schob sich auf den letzten 150 Metern immer näher an die Hattinger heran, konnte aber mit einer halben Sekunde auf Platz 2 verwiesen werden. Dank des harten Bord-an-Bord-Kampfes der beiden führenden Boote war diese Rennabteilung dann auch die schnellste, sodass der Wanderpreis an die Ruhr ging.
Am Sonntag gönnten sich dann Petra, Daniel, Peter, Bernd und Guido einen schöne Drei-Runden-Tour über den malerischen Biggesee. Es wurden viele Boote überholt und nur wenige waren schneller, aber wie immer, kam es letztendlich nur auf das Teilnehmen an.
Nachdruck nur mit Genehmigung - G. Lüning

01.04.2017: Die Langstreckenregatta in Rheine war für einige Ruderinnen und Ruderer idealer Anlass, sich einem intensiveren Training zu unterziehen. So starteten zwei Hattinger Doppelvierer und  zwei Doppelvierer mit Hattinger Beteiligung an einem schönen Frühjahrstag in Rheine.

Zunächst ruderten Petra, Angela, Gunnar und Guido mit Stf. Anke in der Mixed-Altersklasse E. Nach einer Beinahekollision mit einem falschfahrenden Vierer musste unsere Crew nach rund 1000 Metern für zwei Schrecksekunden eine Pause einlegen, dann ging es aber mit Schlagzahl 26 weiter und die 4 km lange Strecke konnte ohne weitere Zwischenfälle bewältigt werden. Mit einer Zeit von 20 Minuten und 55 Sekunden belegte unser Boot Platz 4 von 5 Startern in dieser Altersklasse. Noch etwas schneller ruderte unsere etwas jüngere Mixed-Mannschaft in der Altersklasse D. Anke, Inken, Lothar und Peter, Stf. Petra absolvierten die Strecke in 20 Minuten und 44 Sekunden, belgten in ihrer Alterskalsse aber nur Platz 5.

Im Master Doppelvierer ging dann Guido mit den Ruderkameraden aus Leverkusen und Dormagen, Klaus-Uwe, Jörg und Uli, gesteuert von Anke noch einmal an den Start. Diese Crew belegte in der AK E mit einer sehr passablen Zeit von 18 Minuten und 16 Sekunden Platz 3 von immerhin 8 Booten. Petra war dann als einzige Hattinger Starterin siegreich. Sie steuerte die Renngemeinschaft Hattingen, Leverkusen, Köln und Limburg in der AK D zum Sieg (siehe unten letztes Bild).

Nachdruck nur mit Genehmigung - G. Lüning


04.12.2016 Nikolausregatta Kettwig

Nach langem intensiven Üben war es soweit: Das erste Dezemberwochenende stand vor der Tür und lockte traditionell wieder viele Ruderinnen und Ruderer an die Ruhr. Zum "Saisonabschlussrennen" ging es über 4 Kilometer und der Hattinger RV war dieses Mal mit zahlreichen Aktive vertreten.

Über 180 Boote waren in den unterschiedlichen Altersklassen auf die Strecke gegangen. Letztendlich konnten alle Hattinger zufrieden sein. Einen schönen Erfolg erzielte dabei unser Männer Vierer mit Julian, Philipp, Tobias und Leon. In 17:58 Minuten ruderten sie im 10 Boote-Feld auf Rang 4. Im Masters-Mixed Vierer AK D wurden Angela, Anke, Lothar und Florian bei 7 Booten immerhin 6. und das, obwohl Florian ganz kurzfristig als Krankheitsvertretung einspringen musste. Für Ruderer, die erst in diesem oder im vorigen Jahr das Rudern begonnen hatten, war eine "Anfänger"-Klasse ausgeschrieben. Hier wurden Jenny, Inken, Daniel und Peter in der Klasse Masters-Mixed AK B von 6 Booten 4. Im Masters-Doppelvierer der Männer AK C belegten Florian und Bastian mit den Ruderkameraden aus Leverkusen, Jörg und Klaus-Uwe ebenfalls Platz 4. An den Steuerseilen zeigten in diesem Jahr Anke, Jenny und Philipp abwechselnd ihr Können.

Die Rückmeldungen einiger "Nikolaus-Ruderer", die schon die Termine für die folgenden Regatten wissen wollten, läßt vermuten, dass es den Teilnehmern wieder einmal Spaß gemacht hat. Darum werden weitere Aktionen rechtzeitig für eine angemessene Vorbereitung hier auf der Homepage oder am "Schwarzen Brett" angekündigt. Allgemeine Auskünfte gibt Guido selbstverständlich auf Anfrage auch vorher.

(Bilder: Gunnar Ries)


Vereinsregatta und Abrudern

Zunächst stand die Vereinsregatta, bei der auch in diesem Jahr die Vereinsmeister im Gig-Doppelzweier ausgefahren wurden, auf dem Programm. 7 Mannschaften stellten sich dem Starter und Rennleiter Julian Schenk. In diesem Jahr wurde ein neues System zur Zusammenstellung der Mannschaften erprobt. Es ergaben sich dann auch bereits in den Vorläufen sehr knappe Zieleinläufe (siehe auch Foto oben), was für die Ausgewogenheit des Los-System sprach, denn es mussten vom 14 jährigen Kinder-Ruderer bis zum über 60 jährigen Breitensportler alle gerecht "untergebracht" werden. Vereinsmeister wurden dann Lea Backhaus und Leon Rienermann mit Steuerfrau Antonia Steinmaurer. Um den zweiten Platz gab es einen harten Bord-an-Bord-Kampf, dessen Ausgang mit dem bloßen Auge nicht ausgemacht werden konnte. Darum heißen 2016 die beiden zweitplatzierten Mannschaften Lukas Reusch/Peter Erke, Stm. Joe Riedel und Jakob /Tobias Will, Stm. Julian Schenk.

Zum Anschließenden Abrudern schickte der Vorsitzende Rüdiger Lippka drei Vierer und einen Dreier auf die Ruhr, im spätherbstlich gewandten Toten Arm trug er den Ruderern und den zahlreich anwesenden Gästen den "Herbsttag"  von Rainer Maria Rilke vor.

Beim anschließenden Kaffeetrinken wurden nicht nur die Vereinsmeister geehrt, sondern es erhielt auch Dieter Ueberhorst das Wanderruderabzeichen des DRV zum 25sten Male.

(Bilder Gunnar Ries)


03.09.2016 - Regatta Limburg

500 m lang ist die Regattastrecke der Limburger-Ruderregatta auf der Lahn. Die idyllische Umgebung unterhalb der Lubentiuskirche in Dietkirchen wäre auch für so manche Wanderfahrt geeignet. Anke und Guido versuchten hingegen, hier zum ersten Mal gemeinsam im Master-Mixed-Doppelzweier eine DRV-Regatta zu bestreiten. Gegen weitaus (renn-)erfahrenere Gegner aus Limburg/Eschwege und Offenbach war die Zielsetzung von vornherein nur "halbwegs mithalten"! Das hat dann aber sehr gut geklappt. 5 Sekunden betrug der Rückstand auf den Sieger, 3 Sekunden auf das zweitplatzierte Boot. Der Zweite Vorsitzende Bastian Gesche äußerte sich dann nach dem Rennen auch so: "Das sah bei Dir technisch sehr gut aus, Anke... oder sogar bei Euch beiden, Guido."

Leider verpassten Guido und Anke (an den Steuerseilen) in Renngemeinschaft mit den Ruderkameraden aus Ennepetal und Leverkusen (Andreas,  Klaus-Uwe und Jörg) auch im Master-Gig-Doppelvierer einen Sieg und wurden 2.


Kilometertag am 28.08.2016

Bei sonniger, teilweise windiger Witterung fand unser diesjähriger KM-Tag statt.

Mit 33,5 Kilometern gewann bei den Jugendlichen Marco Fischer. Bei den Männern teilten sich  Christof Nel und Lothar Will mit jeweils 32,5 km den 1. Platz. Als siegreiche Frauen schafften jeweils 26 km: Heidi Borgböhmer, Konstanze Niemeyer und Christine Steinmaurer erfreuten sich über ihre Siegerurkunden.

Die stolze Gesamtbilanz des km-Tages waren insgesamt 468 Kilometer, die zwischen 10 und 15 Uhr errudert wurden.

 


20.08.2016: Auf Anregung der Ruderkameraden aus Leverkusen besuchten Anke, Jenny und Guido die Clubregatta des Rudervereins Siegburg. Neben Kaffee, Kölsch, Grillware und Kuchen gab es auch frei vereinbarte Rennen. Jenny und Anke siegten im Mixed-Gig-Vierer mit Jörg und Uwe aus Leverkusen. Den Männer Gig Vierer mit Guido, Jörg, Uwe und Markus steuerte Jenny zum Sieg.


23.-26.06.2016: Matthias Fischer wird im Doppelvierer Deutscher U-19 Meister. Herzlichen Glückwunsch!

09.-11.07.2016: Bei der Junioren-Europameisterschaft in Litauen gewinnt Matthias Fischer im Doppelvierer Silber!

25.-28.08.2016: Matthias wird im Doppelvierer Vize-Junioren-Weltmeister in Rotterdam!

Ruhrsprint am 09./10.2016

Wenn Zeit und Trainingszustand es zulassen, lässt Guido zum Ruhrsprint seinen Einer ein paar Kilometer ruhraufwärts bei den Rudervereinen Bochum und Witten zu Wasser. Über knapp 500 Meter gilt es hier bei etwas stärkerer Strömung als in Hattingen, seine(n) Gegner in die Schranken zu verweisen. In diesem Jahr hatte es Guido in der Altersklasse E (ü. 55) "nur" mit Wolfgang aus Koblenz zu tun. "In Gießen hatte mir Wolfgang vor zwei Monaten noch über 1000 m eine Lektion erteilt, aber da mir die kurzen Strecken besser liegen, war ich einigermaßen zuversichtlich," beschreibt Guido seine Stimmung vor den Rennen. "Beide Male konnte ich mich am Start gut behaupten, ohne mich schon zu Anfang zu verausgaben," führt Guido aus, "Samstag hatte ich mich versteuert, bin dabei aber meinem Gegner zu nah gekommen und werde ihn vielleicht auch etwas behindert haben, denn mein Vorsprung betrug im Ziel gute 2 Längen. Sonntag war es ungleich knapper, aber ich habe trotzdem gewonnen."


Kurzstreckenregatta Biggesee Juli 2016

Für die Biggeseeregatta konnte in diesem Jahr erfreulicher Weise das Interesse einiger Regattaneulinge geweckt werden. Schön war auch, dass es sich viele Familienangehörige nicht nehmen ließen, den Weg nach Olpe anzutreten, um die Rennen zu verfolgen, anzufeuern oder einfach nur, um im fast schon zu kleinen Pavillion vor den Regenschauern Schutz zu suchen.  Die "Neuen" schlugen sich aber in ihren Rennen gut. Ganz knapp ging es z.B. im Jungen-Einer zu. Marco belegte am Ende Platz 2. Auch Paul-Erik wurde in seiner Klasse mit dem 2. Platz belohnt und Marian, Antonia und Joe zeigten, dass sie durchaus in der Lage sind, Regatten zu rudern.

Bei den erfahreneren Semestern wurden Jenni, Inken, Florian und Leon, Stf. Antonia im Mix-Vierer der offenen Altersklasse zumindest nicht Letzter; für das erste Rennen in dieser Zusammensetzung ein schöner Erfolg.

Noch besser machten es Florian und Guido im Master-Gig-Doppelzweier MA 43. Ganz famos steuerte Jenni die Beiden zum Sieg. Dass der Gig-Doppelzweier Else ein schnelles Schiff ist, bestätigten dann auch Tobias und Leon. Im Männer-Gig Doppelzweier mit Stf. Jenni wurde auch hier der erste Platz errudert. Selbstverständlich brachte das letzgenannte Duo auch den Pannenklöpper-Wanderpreis  mit nach Olpe, nahm in aber auch wieder mit nach Hattingen zurück, denn im Männer-Renn-Doppelzweier erkämpften Leon und Tobi auf dem letzten Streckenabschnitt einen weiteren Sieg.



Unser HRV-Grillabend 2016 im Bootshaus, mit einigen kleinen geliehenen, nicht unbedingt erforderlichen, Erläuterungen!

Genau so ist es auch zu verstehen: im Bootshaus.

Geregnet hatte es durchgehend in Strömen. Die Luftfeuchtigkeit betrug 100%. Da hatten Bastian und Florian in weiser Voraussicht die Sportgeräte in der Bootshalle zur Seite gerückt und die Party-Tische mit den „harten Hinternquälern“ bestückt. Sehr vorausschauend hatten sie für die Älteren eine Reihe Clubraum Stühle mit Sitzauflagen bereitgestellt. Entsagungsvoll von denen betrachtet, bei denen der Allerwerteste nach kurzer Zeit rebellierte….wie auch immer!

Für die Grillgestelle hatten die Beiden zwei Pavillons errichtet, so dass uns der Regen nichts anhaben konnte. Aber die Grillkohle war wohl auch nach längerer Lagerung leicht angefeuchtet so dass sich der Unkrautbrenner wieder bewähren konnte.

Bei einer Flammentemperatur von über 1000 °C brennen Grillkohle und Grillbriketts natürlich schneller an, als mit jedem anderen Mittel. Diskussionen welcher Grillanzünder besser ist, und warum kein Spiritus verwendet werden sollte, warum der Fön mal wieder vergessen wurde  erübrigen sich da. Zu wenig Kohle im Grill oder mittlerweile nicht mehr heiß genug? Kein Problem: Kohle nachfüllen, Flamme drauf, in 5 Minuten geht’s weiter.

Übrigens in den letzten Jahren ein gewohntes Bild im HRV, für das sich Kurt immer wieder aufs Neue begeistern kann. „Ich bin extra sofort durchgelaufen, um endlich mal ein Foto davon zu machen, wie Ha.-Jo. mit dem Flammenwerfer den Grill anwirft“

Und damit ist wieder einmal „nur“ dokumentiert: mit dem Feuer „spielen“ immer nur die Männer (am HRV-Grill? -und das nun schon seit 11 Jahren in Folge-. Fleißige Helfer waren da immer Bastian, Florian, Lothar und Georg).

Ist also Grillen tatsächlich nur Männersache?

Ich will mich ja nicht ohne Grund in meinem Alter noch unbeliebt machen und verweigere deshalb hierzu auch eine persönliche Antwort und zitiere nur:

Grillen ist Männersache. Das ist kein Vorurteil, sondern mit einer Umfrage belegt. Der Hähnchenhersteller Wiesenhof hat im vergangenen Jahr über 1000 Menschen zu ihren Grillgewohnheiten befragt. Das Ergebnis:

·        In 66 Prozent der Haushalte steht der Mann am Grill.

·        An 20 Prozent der Grills teilt man sich den Job,

·        zu sieben Prozent sind die Frauen die Grillmeister.

·        Weitere sieben Prozent grillen nie.“

 

Deutlicher geht’s nun wirklich nicht oder?

 

„Warum ausgerechnet Grillen Männersache ist, wo doch in den meisten Haushalten immer noch die Frau am Herd steht, darüber kann nur spekuliert werden. Ist es, weil die Männer das schlechte Gewissen plagt und sie sich auch einmal einbringen wollen? Oder weil es sich beim Akt des Feuermachens um eine archaische Handlung dreht? Kommt da der Urzeitmensch wieder durch, der sich in der Höhle auf die Brust schlug und seine Muskeln nutzte, um zwei Feuersteine kräftig aneinanderzuschlagen? Fest steht: Die Geschlechterrollen, die sich generell in den vergangenen Jahrzehnten durchaus etwas angeglichen haben, kommen am Grill so richtig durch. Denn wenn ein Mann sich dazu bereit erklärt, das Grillen zu übernehmen, wird die folgende Kette von Ereignissen in Bewegung gesetzt, die in verschiedenen Varianten im Internet kursiert“:

  1. Die Frau kauft das Essen
  2. Die Frau macht den Salat, bereitet das Gemüse und den Nachtisch.
  3. Die Frau bereitet das Fleisch fürs Grillen vor, legt es auf ein Tablett, zusammen mit allen notwendigen Utensilien und trägt es nach draußen, wo der Mann schon mit einem Bier in der Hand vor dem Grill sitzt.
  4. Und hier kommt der ganz wichtige Punkt des Ablaufs.
  5. DER MANN LEGT DAS FLEISCH AUF DEN GRILL.
  6. Danach kommen einige Routinehandlungen, welche durch die Frau ausgeführt werden
  7. die Frau bringt die Teller und das Besteck nach draußen.
  8. Die Frau informiert den Mann, dass das Fleisch am Anbrennen ist.
  9. Er dankt ihr für diese wichtige Information und bestellt gleich noch mal ein Bier bei ihr, während er sich um die Notlage kümmert.
  10. Und dann wieder ein ganz wichtiger Punkt!!!!!
  11. DER MANN NIMMT DAS FLEISCH VOM GRILL UND GIBT ES DER FRAU.
  12. Danach kommen wieder einige Routinetätigkeiten, welche die Frau ausführt.
  13. Die Frau arrangiert die Teller, den Salat, das Brot, das Besteck, die Servietten und Saucen und bringt alles zum Tisch raus.
  14. Nach dem Essen räumt die Frau den Tisch ab, wäscht das Geschirr
  15. und wieder ganz wichtig!!!!! :
  16. ALLE LOBEN DEN MANN FÜR SEINE KOCHKÜNSTE UND DANKEN IHM FÜR DAS TOLLE ESSEN.
  17. Der Mann fragt die Frau, wie es ihr gefallen hat, mal nicht kochen zu müssen und wie er dann sieht, dass sie leicht eingeschnappt ist, kommt er zu dem Schluss, dass man es den Weibern sowieso nie Recht machen kann und macht sich noch ein Bier auf……

Ein weiterer Grund für die Leidenschaft der Männer fürs Grillen und den Grill fasst einer der Interviewpartner wie folgt zusammen:“: „…man kriegt einfach für wenig Aufwand viel Anerkennung.“

 „In diesem Sinne eine schöne Grillsaison und ein herzlicher Dank den Damen der Schöpfung für die tatkräftige Unterstützung von uns Männern beim Grillen.“

(Quelle unbekannt, laut Wiesenhof nach mündlicher Überlieferung)

Was soll ich da noch hinzufügen außer:

·    Herzlichen Dank den Grillgehilfen, den Jugendlichen, die uns am Grill und die Gäste an den Tischen mit Bierversorgt haben, den Männern, die die Tische aufgestellt und eingedeckt haben, den Frauen, die die Salate gespendet haben und vor allem den 45 Gästen, die mit uns einen unterhaltsamen Grillabend verbracht haben und dieses Ereignis erst ermöglicht haben.

·   Aber auch ein „schade“ denen, die leider nicht gekommen sind und im nächsten Jahr wieder dabei sein sollten. Und ein ganz besonderer Dank den Organisatoren im Hintergrund.

Hans-Joachim Borgmann


Sprintregatta auf dem oberen Baldeneysee TVK Essen:

Während Julian im Leichtgewichts-Männer-Einer mit nur einer Luftkastenlänge Rückstand Zweiter wurde, steuerte Jennifer den Master Doppelvierer der Altersklasse D mit  Guido (Bild ganz links)  in  Renngemeinschaft mit Jörg, Bernhard  und Klaus-Uwe  aus Leverkusen und Neuss zu einem deutlichen Sieg.


Schenk zwei mal in Gießen siegreich
 
Die 104. Gießener Pfingst Regatta lockte wieder mit zahlreichen Geld- und Sachpreisen Ruderer aus Hessen, NRW, Bayern, Rheinland-Pflaz, Niedersachsen und Sachsen an die Lahn. Für den Hattinger RV gingen Julian Schenk und Guido Lüning an den Start. Während Guido im Master Einer dieses Mal ohne Erfolge blieb, erruderte der Julian im Leichtgewichts-Einer und in der offenen Klasse Siege und gute Platzierungen. Über 1000 Meter gelangen ihm zwei zweite und zwei erste Plätze, letztere jeweils nach hartem Bord-an-Bord-Kampf auf den letzten 100 Metern. Im 350-m-Sprint fehlten ihm allerdings letztendlich 2 bzw. 5 Zehntel Sekunden zum Sieg. "Verletzungsbedingt fehlt Julian noch etwas die Schnellkraft", resümiert Sportwart Florian, "Wir sind aber zuversichtlich, dass er dieses Handicap vor den nächsten Regatten noch egalisieren kann."