Ergocup in Kettwig
15.02.2007
Auch in diesem Jahr gingen die Hattinger Ruderer beim Ergocup in Kettwig, dem größten Indoor-Ruder-Event in Deutschland, am 03 Februar an den Start. Mit von der Partie waren Stefan Lange und Marcel van Delden, die von ihrem Trainer Florian Wulff, der selber leider keine Zeit mehr hat um regelmäßig Ergometer zu fahren, begleitet. Tobias Will musste leider aufgrund einer cronicus Tussis epilepsia abmelden.

Als erster musste Stefan Lange seine Ergoqualitäten zeigen. Er startete im eher schlecht besetzten 3. Vorlauf der leichten B-Junioren. Alle waren sehr gespannt, da er im Training sehr gute Zeiten gefahren ist. Und so kam es ganz überraschend, dass er nach 600 der 1500 zu fahrenden Metern einen Starken spasmus surae (Wadenkrampf) bekam und aufgab. Hätte er seinen Durchschnitt weiter gehalten wäre er 6. im Finale geworden. Nach diesem Ereignis wartet der Sportwart Florian Wulff gespannt, ob Stefan Lange im leichten B-Doppelvierer des ERRV mitfahren darf.

Danach musste Marcel van Delden bei den leichten A Junioren den Ergo besteigen. Florian Wulff schrie ihn über die 2000 Meter und Marcel beendete die Strecke mit einer Zeit von 6.50.5. Neue persönliche Bestzeit, mit der er in seinem Vorlauf 6. wurde. Doch nun bangten er und sein Trainer; denn die Finalteilnahme hing von den Zeiten der Ruderer im 2. Vorlauf ab. Es wurde ein sehr enger Einlauf, aber zum Schluss reichte es doch für Marcel van Delden, um ins Finale einzuziehen. Nach einer 4stündigen Pause war der Hattinger Ruderer immer noch angeschlagen vom Vorlauf, doch es führte kein Weg an der Finalstrecke vorbei. Nachdem der Commander des Ergo-Events Boris Orlowski die Finalteilnehmer vorgestellt hatte, ging es dann endlich auf die Finalstrecke. Hier erreichte Marcel van Delden leider „nur“ den 10. Platz. Doch „da er sich erst im ersten A-Jahr befindet, ist dies ein gutes bis sehr gutes Ergebnis“, so Trainer und Sportwart Florian Wulff. Die Ruderer des HRVs wurden wieder von zahlreichen Schlachtenbummlern angefeuert. Unter ihnen auch der Rennopa Guido Lüning, der leider selber nicht teilnehmen konnte, da er vom Ergometer fahren immer Knie-Probleme bekommt. Nach der Veranstaltung wollten dann alle schnell nach Hause, damit sie das Handball-Finale auch nicht verpassten.
 

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